Nach einigen Ferrari Jahren tritt Ralf Kelleners
jetzt wieder auf einem Porsche an. Kelleners fährt zusammen mit Tom Milner Jr. die
komplette American Le Mans Series Saison im Porsche 997 GT3 RSR von Rahal
Letterman Racing, für 2008 winkt ein LMP2 Platz im Porsche RS Spyder.
Den RLR Porsche 997 GT RSR testete Kelleners das erste Mal
vor rund 10 Tagen in Sebring. „Bei dem Test ging für uns hauptsächlich darum Erfahrungen
mit dem Auto zu sammeln“, so Kelleners. „Für Tom Milner und mich war es der
erste Test mit dem neuem Porsche, das Team kommt aus der Indy Racing League und
hat bisher auch noch nie an einem GT geschraubt. Nach dem Saisonauftakt in
Sebring kommen 4 Rennen in relativ kurzer Folge, da werden wir keine Möglichkeit
haben zwischendurch zum testen zu gehen. Daher ging es uns erstmal darum Erfahrungen zu
sammeln.“
Die erste Ausfahrt mit dem RSR brachte somit auch noch
keinen Aufschluss wo die ALMS Neueinsteiger Truppe von Bobby Rahal und Talkmaster
David Letterman mit dem RSR steht: „In Sebring haben gemeinsam mit uns nur Prototypen
getestet, von daher haben wir keine direkten Vergleichsmöglichkeiten.“
Ein Interessantes Projekt hat Kelleners für 2008 in der Schublade,
der ehemalige Toyota und Porsche Werkspilot könnte 2008 in einem Porsche RS
Spyder des sich gerade im Aufbau befindlichen neuen Team Conzus Motorsport aus
Florida antreten. Hinter dem Team steht Gordon Friend, der momentan in Homestead
für sein neues Team eine Struktur schafft. Friend .ist in der Sportwagenszene
kein unbekannter, der Neuseeländer war schon zu Gruppe C Zeiten für Team Schuppan,
Spice und Allard tätig. Zuletzt war Friend in der ALMS/Le Mans mit Porsche GT3
sowie Callaway C12 für Michael Colucci Racing tätig, das Team dass seit beginn
der DP Ära die Fabcar´s und Riley´s im Auftrag von Brumos Racing in der Grand-Am einsetzt. Friend scharrt
für sein neues Team allerlei erfahrendes Personal um sich, u.a den Niederländer
Wiet Huidekooper der schon den Porsche 911 GT1-98 und den Dallara LMP zeichnete,
sowie Porsche Legende Vern Schuppan, Le Mans Sieger von 1983 und später mit seinem
eigenen Sportwagenteam in Japanischer Gruppe C und IMSA erfolgreich.
Conzus Motorsport steckt aber derzeit noch in den
Kinderschuhen. Ralf Kelleners: „Das Team ist noch in seiner frühen Phase und noch
weit davon entfernt Realität zu werden. Wenn es aber steht, bin ich als Fahrer
mit dabei.“ Mit einem Start von Conzus Motorsport auf den nordamerikanischen
Pisten ist somit vor 2008 nicht rechnen, in diesem Jahr steht Kelleners bei
Bobby Rahal unter Vertrag. Von den beiden Porsche RS Spyder, die momentan in
Weissach aufgebaut werden, project-lemans.de berichtete , ist in jeden Fall noch
keiner für Conzus Motorsport vorgesehen. (OR / Bilder : Kelleners)
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