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Seite 1 von 9 Kaum ein Fahrzeug in der FIA-GT hat solch einen Wirbel verursacht wie der Maserati MC12. Bereits lange vor seinem ersten Einsatz wurde der Wagen von den meisten als Anfang vom Ende angesehen, da der Maserati MC12 mehr ein Prototyp denn ein GT Fahrzeug zu sein scheint. Die ersten Rennen absolviert der Maserati in der FIA-GT ohne Punktberechtigung.
Mit einem gigantischen Testaufwand hat Maserati ein Fahrzeug gebaut welches nach den ersten Rennen als nahezu "unkaputtbar" gilt. Mehr als 12.500km absolvierten Andrea Bertolini (8.500km), Mika Salo (1.680km), Iradj Alexander (1.030km), Fabio Babini (895km) und Nicola Larini (493km) zu Testzwecken auf verschiedenen Rennstrecken. Als Gastfahrer pilotierten Michael Schumacher, Rubens Barichello und Alain Prost einige Runden. Die Diskussionen im Vorfeld kamen vor dem Hintergrund der damaligen (1997/1998) GT1 Werksengagements und dem "Fast-Tod" der FIA-GT zustande. Ende 2003 gab es eine ganze Reihe von Disksussionen um eine mögliche Super-GTS Kategorie, angeordnet zwischen den GTS und den LMP. Aus den verschiedenen Spekulationen um den EInstieg verschiedener Hersteller war Maserati am Ende der einzige der ein solches Fahrzeug baute. Für den Maserati MC12 wurden seitens Maserati die geforderten 25 Strassenversionen gebaut, allerdings steht der Vorwurf im Raum das diese erst nach der Rennversion gebaut wurden. Und dies würde nicht dem "Geist des Reglement entsprechen". Bei der Verweigerung der Homolagtion im August 2004 berief sich die FIA auf verschiedene technische Details welche eindeutig Rennfahrzeugen statt Strassenfahrzeugen zugeordnet werden. Die ersten drei Rennen (Imola, Oschersleben, Dubai) absolviert der MC12 mit schmalerem Heckflügel, kleineren Restriktoren und einer elektronischen BlackBox welche die Fahrzeugdaten aufzeichnen soll. Mit diesen Daten möchte die FIA im Oktober 2004 einen weiteren Anlauf zur Homologation vornehmen.
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