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Fahrzeuge: Radical bringt Evo Version des SR8 PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 22 August 2007

radical_logo.gif Radical schließt die Lücke zwischen dem bisherigen Topmodell der Clubsportreihe, dem SR8, und dem LMP2 Typ SR9 mit dem neuen SR8LM. Entstanden ist diese Evoversion, die neben dem weiter erhältlichen „normalen“ SR8 angeboten wird, auf Forderung der Kundschaft, die den SR8 in diversen markenungebundenen Prototypenserien einsetzen. Das erste Chassis des SR8LM wurde inzwischen in die USA ausgeliefert.

Der bisher im SR8 verwendete Powertech V8 Saugmotor wurde für den SR8LM weiter überarbeitet und holt nun aus 2,8 Litern Hubraum 455 PS bei 10.500 U/Min. Beibehalten wurde der Grundblock sowie die auf den Suzuki GSXR 1300 basierenden Zylinderköpfe. Am Innenleben des nun RPB genannten Achtzylinders änderte sich Einiges. Kolben, Pleuel und Nockenwellen erhielten ein neues Layout, die Einspritzanlage wurde auf bessere Dosier- und damit Fahrbarkeit ausgelegt. Beibehalten wurde das Trockensumpfsystem mit vier Ölpumpen und zwei zusätzlichen Öldruckpumpen. Radical realisierte beim RPB ein Trockengewicht von nur 88 KG und gibt eine Laufleistung von 30 Stunden an.

Angeflanscht ist ein neues Sechsganggetriebe aus eigenem Haus, das über das ebenfalls von Radical entwickelte Paddle-Shift System angesteuert wird.  „Unsere weltweit operierenden Kunden brauchen ein Auto, mit dem sie stets an der Spitze mitfahren können“, so Radical Mitbegründer Mick Hyde. „Mit dem SR8 und nun dem SR8LM haben wir ein solches Fahrzeug im Programm. Zudem können wir zurzeit eine Aufbauzeit von nur sechs Wochen bieten und einen recht günstigen Einstandspreis von ca. 89.000 britischer Pfund.“  

Eins der ersten Chassis wurde nun an den Radical Importeur für die US Westküste, John Morris, ausgeliefert. Nach einem ersten Test auf der Hausstrecke Spring Mountain Motorsport Ranch in Nevada zeigte sich Morris beeindruckt. „Die Kraftentfaltung des neuen Motors ist einfach unglaublich weich und scheint kein Ende zu kennen. Dazu ein unglaublich leichtgängiges Getriebe und ein kurvenhungriges Chassis. Nach ein paar Minuten Streckenzeit hat man einfach nur ein breites Grinsen im Gesicht. Das ist das beste Auto, was ich je gefahren bin.“ (CF)

 
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