Großkampftage für Aston Martin Teams in dieser Woche in Paul
Ricard. Nach dem Le Mans Series Test am Sonntag und Montag stand am Mittwoch
und Donnerstag ein privater Test von Aston Martin auf dem Programm. Wie im
Vorjahr testete Aston Martin Racing gemeinsam mit seinem Kundenteams aus GT1 –
GT4 sowie dem Charouz LMP1 Lola.
Aus der FIA GT waren Gigawave und Jetalliance angerückt, aus
der Le Mans Series war Strakka Racing mit dem DBR9 gleich vor Ort geblieben. Den
GT1 Reigen machten zwei hellblaue Werks "Gulf“ DBR9 komplett. Die GT3 vertrat
das GT3 Entwicklungsteams Hexis Racing mit zwei DBRS9, Prodrive selbst testet
noch den brandneuen Vantage GT2, u.a. pilotiert von Alan van der Merwe, dem
britischen Formel 3 Champion von 2003 und Sohn vom ehemaligem Gruppe C und IMSA
GTP Piloten Sarel van der Merwe. Dazu gesellten sich einige GT4 Teams mit Ihren
Vantage N24.
Frisch vom Genfer Autosaloon transportierte Aston Martin
auch die Concept Studie V12 Vantage RS nach Südfrankreich in dem Aston Martin
Chairman Dr. Ulrich Bez einige flotte Runden drehen konnte.
Wie berichtet markierte der Test auch die Rückkehr von Heinz
Harald Frentzen ins Renncockpit. Am Mittwoch und Donnerstag hatte der Mönchengladbacher
Gelegenheit zum ersten Test mit einem GT1 Boliden. Nach zwei Tagen im von
Prodrive eingesetzten Werks Aston Martin DBR9 äußerste sich Frentzen positiv
über den GT1. „Seit eineinhalb Jahren bin ich kein Rennauto mehr gefahren, der
Test war eine gute Gelegenheit sich wieder an einen Rennwagen zu gewöhnen.
Dem rund Aston Martin
DBR9 attestierte Frentzen eine gute Fahrbarkeit: „Der Aston Martin ist einfach
zu fahren und macht viel Spaß. Es war eine tolle Erfahrung einmal ein
reinrassiges GT Fahrzeug auszuprobieren.“
Ob Heinz Harald Frentzen nach dem Test nun auch für das
Aston Martin Werksteam bei den 24h Le Mans antritt ist noch offen. Neben
Frentzen testeten auch noch Antonio Garcia, Andrea Piccini, Darren Turner, Karl
Wendlinger, Robbie Kerr und Ryan Dalziel für Aston Martin im Hinblick auf einen
Fahrerplatz für Le Mans. (OR / Bild : Aston Martin Racing)
|