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Pierre Ehret mit Platz vier im Ferrari bei 12 Stunden von Sebring PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 25 März 2008

Beim sechsten Start seiner Karriere bei den 12 Stunden von Sebring verpassteImage Pierre Ehret nur knapp den Podestplatz. Zum Schluß kam er im Ferrari im Team von Tafel Racing auf Platz vier.

Der Klassiker in Florida war wieder traditionell der Auftakt zur American Le Mans Series 2008. Bei seiner 56. Auflage sollte es ein spannendes Rennen werden.

Pierre Ehret ging zusammen mit Teamchef Jim Tafel und dem Dänen Allan Simonsen ins Rennen und konnte den 450 PS starken Ferrari F430 GTC bei den drei Freien Trainingssitzungen immer weiter nach vorne fahren. Zunächst war man auf Platz sechs, kam dann auf Rang fünf, um schließlich die viertschnellste Zeit zu erreichen.

Da es beim Qualifying einen Unfall eines anderen Fahrzeugs gab, brach die Rennleitung das Zeittraining ab und die Startaufstellung wurde durch die schnellste Rundenzeit der Freien Trainingssitzungen bestimmt. So ging man aus der zweiten Reihe der GT2-Klasse in das Rennen.

"Damit konnten wir sehr zufrieden sein, da uns alle Möglichkeiten für die 12 Stunden blieben", so Ehret vor dem Rennen, der vor allem die Hitze und den schwierigen Kurs als größtes Problem ansah. „Es kommt nicht darauf an, dass man die schnellsten Piloten hat, sondern die fittesten und konstantesten Fahrer, dann kann man weit vorne landen."

Und so wollte er sein bisher bestes Ergebnis mit Platz vier in Sebring verbessern. „Das wäre super, aber die Konkurrenz ist sehr stark und gerade die Porsche dürfen wir nicht unterschätzen!"

Und so sollte er dann auch richtig liegen. Am Ende der 314 Runden gab es einen Doppelsieg von Porsche und mit Platz vier konnte Pierre Ehret zufrieden sein, auch deswegen, da er nur knapp langsamer war, als der Profirennfahrer Allan Simonsen. „Ich kam gut durch den Verkehr und das Auto lief bestens. Auch die Michelin-Reifen waren hervorragend."

Allerdings haderte der Tegernseer auch ein wenig: „Wir haben zweimal bei Gelb Zeit verloren und eine Reparaturphase dauerte etwas länger." Grund war ein abgefahrener Außenspiegel, der in der Box gerichtet werden musste. Dazu kamen kleinere Schwierigkeiten mit der Trinkanlage, die nicht richtig funktionierte und da es im Auto sehr heiß wurde, ging das schon an die Substanz und kostete viel Energie.

"Vielleicht wäre mit ein wenig mehr Glück auch ein Podestplatz möglich gewesen", so Ehret zum Abschluß. „Nach meinem zweiten Stint lagen wir ja schon auf Platz drei, doch dann sind wir zurückgefallen."

Nun gibt es als nächstes Highlight die Übernahme des eigenen Ferrari F430 GTC, Ende März in Fiorano. „Darauf freue ich mich natürlich und wir werden dann den Saisonstart der Le Mans Series, am 06. April 2008 in Barcelona, in Angriff nehmen..."

 
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