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PLM Tracktext: Lamborghini Diablo Supertrophy PDF Drucken E-Mail
Freitag, 08 August 2008

file0040.jpgWie viele Geschichten beginnt auch diese in geselliger Runde. Bei einem Glas Weizen kündigte der Autor selbstbewusst an, das die berühmte Fahrerlagerkurve des Salzburgring mit einem Lamborghini voll gehen müsste. Etwas später legte der Autor noch einen drauf und gab an, die Zeit von Christopher Haase um lockere 3 Sekunden unterbieten zu können - klappt in GTR schließlich auch. Dumm an der Geschichte war nur, dass sich eine Woche später beim Team Flatex-Reiter Testtag das Team an diese Aussagen erinnerte.

Am Nachmittag kam Dennis Retera auf mich zu und sagte lapidar: "Ich fahr jetztimg_2741_diablo.jpg mit dem Diablo mal zwei langsame Runden und erkläre Dir die Strecke und das Auto und danach wechseln wir" Aha, dachte ich mir, netter Versuch mir einzureden das ich an diesem Tag den 540PS Lamborghini fahren soll.

So langsam fand ich die angeblich langsamen Runden jetzt nicht, besonders, die Fahrerlagerkurve erschien mit doch etwas tückisch.

Nach zwei Runden mit Dennis kam die Situation, die ich befürchtete. Mein zierlicher Körper wurde auf dem Fahrerplatz verschnürt. Dennis Retera nahm als "Coach" grinsend auf dem Beifahrersitz Platz "Keine Angst, ich bin gut versichert."

In der ersten "fliegenden" Runde erreichte ich dann schon den fünften Gang bei infernalischem Motorgebrüll (Wozu braucht man Ohrenstöpsel?) und war überzeugt, dass niemand auf diesem Planeten schneller in einem Auto unterwegs sein könne. Zumindest in dieser Runde war es der Flatex Gallardo von Albert von Thurn und Taxis.

Langsam aber sicher traute ich mich auf der Gegengrade dann den Lambo ebenfalls bis in den fünften Gang zu drehen und ging vor der Fahrerlagerkurve vom Gas auf die Bremse bis Dennis rief "Bremse löse und einlenken" - "Moment, da ist eine Kurve und ich bin schnell" - "Einlenken und langsam wieder beschleunigen"

Überrascht das dies tatsächlich funktionierte wurde ich mutiger und kam wie gefordert schon im dritten Gang auf die Start- und Zielgrade um wieder im fünften Gang auf die erste Schikane zuzufliegen. Dann kam DAS Highlight des Tages - ich konnte mit dem ehemaligen Werksauto der Lamborghini Supertrophy den GT1 Murcielago überholen - gut, Roman Rusinov kam grad erst aus der Box und nach der ersten Schikane war es denn auch wieder vorbei mit dem Hochgefühl. Der Murcielago war dann doch "etwas" schneller.

Aber wen interessieren solche Randdetails, ich habe einen GT1 auf der Rennstrecke überholt!

Zeiten werden keine veröffentlicht, ein grinsender Hans Reiter öffnete die Tür: "War wohl nix mit 3 Sekunden, aber warst immerhin unter 3 Minuten". Dieses eine Mal, sollten die Streckenzeiten von Christopher Haase im Gallardo nicht unterboten werden.

Aber es war ein wahnsinniges Erlebnis und mein Dank hierfür geht an das Team Reiter Engineering und FlatEx! (MB)

img_2878_diablo.jpg

 
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