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Motorenpapst Keith Duckworth gestorben! PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 20 Dezember 2005

In der Nacht von Sonntag auf Montag verstarb in England Keith Duckworth im Alter von 72 Jahren. Duckworth gründete 1958 mit Mike Costin die Motorenschmiede Cosworth. Im Auftrag von Ford baute Cosworth 1967 einen Formel-1-Motor, der bis zum Jahr 1983 über 150 Grand Prix gewinnen sollte. Langstreckenfest gemacht trieb dieser Motor auch zweimal den Siegerwagen der 24 Stunden von Le Mans an. 

1975 gewannen Jacky Ickx und Derek Bell auf einem Mirage mit Cosworth-Power, 1980 vertraute Jean Rondeau auf einen von Heini Mader präparierten 3ltr. V8 aus der englischen Schmiede und gewann mit Jean-Pierre Jassaud auf seiner Eigenkonstruktion (Foto). 

 

Für die Einführung der Gruppe-C im Jahr 1982 leitete Cosworth aus dem Formel-1-Triebwerk einen auf 3,9 ltr. aufgebohrten Langstrecken-Motor ab. Obwohl prächtig im Verbrauch, verzweifelte mancher Konstrukteur an den enormen Vibrationen des Aggregats, so das große Erfolge des sogenannten DFL-Motors im Sportwagen ausblieben.

 

Cosworth-Motoren aber konnten weltweit nicht nur in der Formel1 Erfolge einfahren, auch im Indy-Car und Tourenwagen siegten die Cossies.

 

Duckworth selbst zog sich Ende der achziger Jahre aus seinem Unternehmen zurück, die Firma Cosworth aber gibt es heute noch immer und befindet sich in Besitz des Stuttgarter Kolbenherstellers Mahle.  (GQ, Foto: Racingsportscars)

 
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